Mittwoch, 23. März 2011

Gesegnet

4. Jahre bin ich nun schon verheiratet und bin immer noch so glücklich, wie am Tag unseres Kennenlernens. Ich hätte es niemals für möglich gehalten, so harmonisch mit einem Menschen zusammen leben zu können. Unser Eheleben ist so leicht und wir genießen es in vollen Zügen.



Das mag daran liegen, dass wir uns in vielen Dingen einig sind, die selben Wertvorstellungen haben und nicht versuchen, den anderen gravierend verändern zu wollen. 
Natürlich gefallen uns nicht alle Eigenarten des anderen, aber es gibt nichts, womit man nicht leben könnte. Jeder von uns hat auch eigene Interessen, denen er nachgeht und die vom andern akzeptiert und toleriert werden und doch machen wir viel gemeinsam. Weil es einfach schön ist zusammen zu sein, jede Sekunde, die man mit dem anderen verbringen darf, zu genießen. Und man hat nicht das Gefühl, auf etwas verzichten oder sich verbiegen lassen zu müssen.
Vielleicht liegt es auch daran, dass wir uns in den Mittdreißigern kennen und lieben gelernt haben. Die Zusammenführung unserer beider Leben verlief so gut wie spannungsfrei und von kleineren Meinungsverschiedenheiten mal abgesehen, streiten wir uns so gut wie nie. 

Ich danke Gott jeden Tag für meinen Mann und das Leben, dass ich führen darf.


by Brigid

Sonntag, 20. März 2011

Das Recht zu Schweigen

Normalerweise bin ich ein lebensfroher, optimistischer Mensch, der auf eine Gruppe motivierend wirkt. In letzter Zeit fällt mir aber auf, dass ich immer wieder Tage habe, an denen ich keine Lust habe etwas zu sagen und einfach nur meinen Gedanken nachhänge.
Ich gehe einfach meiner Beschäftigung nach, schaue mir die Umgebung oder Abläufe ganz genau an, möchte aber einfach nichts sagen. 

Ich genieße an solchen Tage, einfach in mich zu gehen und meinen Gedanken nachzuhängen.


 Was mich allerdings irritiert ist die Reaktion einiger Personen. 

Zuerst versucht man mich aufzumuntern, weil man meint ich wäre traurig. Wenn ich dann erkläre, dass mir einfach nicht nach reden zumute ist, legt man mir meine Schweigsamkeit als schlechte Laune aus. 
Das finde ich dann allerdings wirklich ärgerlich. Denn nur, weil ich nichts sage und nicht mit einem Dauergrinsen durch die Gegend laufe, habe ich noch lange keine schlechte Laune!!!

Weshalb wird das nicht akzeptiert?

Habe ich nicht auch das Recht zu Schweigen? 

Kann ich mich nicht einfach mal in mich zurückziehen?

JA !!!

Ich habe das Recht mir solche Tage zu gönnen, auch wenn ich dann mal nicht 
Everybody's Darling bin! 



by Brigid

Samstag, 12. März 2011

Offene Rechnungen

Neulich erzählte mir eine Bekannte, dass der Mieter ihres Stellplatzes immer noch nicht seine Miete bezahlt habe, obwohl wir schon Monatsmitte hatten
Es handelte sich zwar nur um 15 Euro, aber meine Bekannte konnte das Geld gut gebrauchen, da sie nur ein kleines Einkommen hat.



Ich weiß, dass es einige Menschen in unsere Gesellschaft gibt, die ihre Rechnungen erst sehr spät, nach der ersten Mahnung oder auch nie bezahlen, weil sie meinen, es wäre ihr "gutes Recht".

Da frage ich mich doch: In welcher Welt leben wir eigentlich???

Ist es wirklich nur ein Kavaliersdelikt eine Leistung, die man in Anspruch genommen hat, nicht zu bezahlen, bzw. erst nach mehrmaliger Aufforderung? 

Hat der Serviceleistende nicht auch seine Leistung erbracht, nachdem der Auftrag erteilt wurde???

Ich persönlich halte ein solches Vorgehen als unehrenhaft und verachtenswert.

by Brigid

Mittwoch, 9. März 2011

Konsequenzen

Alles, was wir sagen, tun und denken, hat Konsequenzen. Schade, dass wir das meist erst dann realisieren, wenn es zu spät ist. Wenn wir Worte und Werke nicht mehr zurück nehmen können.
Das musste eine mir bekannte Person jetzt schmerzlich feststellen. Egal, wie sie sich dreht und wendet, sie kommt aus der Sache jetzt nicht mehr raus, denn es gibt Zeugen. Dumm das....


Aber, auch wenn es mich, Gott sein Dank, nicht betrifft, komme ich nicht umhin mir über die Tragweite dieser Situation Gedanken zu machen. Denn das könnte auch mir passieren. 

Andererseits, ist es möglich 24 Stunden am Tag darauf zu achten, was man tut und noch viel wichtiger, was man sagt. Das würde bedeuten, dass man ständig auf der Hut sein muss, weil alles was man sagt, gegen einen verwendet werden könnte. 
Das ist unmöglich und unmenschlich. 

Aber man sollte für das, was man sagt und tut die volle Verantwortung übernehmen können, auch wenn man anderen damit auf die Füße tritt.
Und außerdem, muss ich "Everybody's Darling" sein?????



by Brigid

Sonntag, 6. März 2011

Das perfekte Wochenende

Das perfekte Wochenende begann für mich und meinen Mann am Samstag Nachmittag, mit einer Verabredung mit unseren Freuden. 
Ich danke Gott dafür, solche Freunde zu haben!!! Unsere gemeinsame Zeit ist immer voller Leichtigkeit, guter Gespräche und interessanter Themen. Wir haben nie das Gefühl einen Pflichtbesuch absolvieren zu müssen und es wird niemals langweilig, wenn wir zusammen sind.
Genau so sollte eine Freundschaft beschaffen sein. Balsam für die Seele.



Der Sonntag begann für mich mit dem Besuch des Gottesdienstes und der Predigt zum "Besseren Teil, den Martha's Schwester Maria gewählt hatte". Sprich: Sich hinzusetzen, nichts zu tun und dem Wort Gottes zu lauschen. 
Ja, der Sonntag MUSS ein Tag der Ruhe, des Sabbats bleiben. Auch, wenn man nicht in die Kirche geht, sollte man doch an einem Tag der Woche einfach mal nichts tun. Man sollte diesen Tag nicht mit Terminen und Verpflichtungen vollstopfen, damit man seine Kräftespeicher wieder aufladen kann.  An diesem Tag kann man einfach mal den Blick auf die fantastische Schöpfung Gottes richten und die Wunder dieser Welt entdecken.


by Brigid

Donnerstag, 3. März 2011

Hilfe!!!! es gibt etwas zu tun!!!!


Unsere Firma ist umgezogen und so wurde mir heute  die große Ehre zu teil,  
ALLEIN !!! 
unsere Umzugskartons aus und organisiert in unseren Keller einzuräumen. 



Nun, an sich wäre das gar nicht so schlimm, wenn die Kartons nicht in einem weiter entfernten Raum zwischengelagert und voller Aktenordner gewesen wären, die ich ALLEIN keinen Millimeter von der Stelle bewegen konnte. Auch eine Sackkarre konnte ich, in Ermangelung der Selben, leider nicht bemühen. Also habe ich - selbst ist die Frau -  in den sauren Apfel gebissen, die Aktenordner im Zwischenlager ausgeräumt und per Muskelkraft in unseren Keller gebracht. Ich glaube, ich muss nicht erwähnen, dass ich für den Inhalt eines Karton mehrmals laufen musste. Ehrlich - ich habe nichts gegen Bewegung, aber es war ziemlich umständlich. 
3 Mal bekam ich dabei Besuch, der das Ergebnis bewunderte und versuchte, mich mit unnötigen Bemerkungen ( wie "Man könnte doch.... und ähnlichem ) bei Laune zu halten. Danke - Ganz toll!!!  Das wollte ich hören!!!
Meine Bitte, dass ich Hilfe beim Tragen benötige, wurde großzügig überhört, um dann ganz schnell wieder zu verschwinden. War ja klar!!! 


Nach 4 Stunden hatte ich es dann endlich geschafft, fertig mit der Welt, aber sehr stolz auf das Ergebnis. 

Und meinem Besuch möchte ich sagen:

Man trifft sich immer 2 Mal im Leben!


by Brigid